Würfelhusten, Schnippselball und Fußball vom allerfeinsten

Sonntag, 2:15 Uhr Lübecker Straße: Ein wunderbarer Duft bahnt sich den Weg durch mein Riechorgan, dieser unverwechselbar stechende Geruch kann nur eins bedeuten: Hier hat einer rückwärts gegessen. Ein paar Stufen später war es dann auch zu sehen – wunderbar. Eine Mischung aus Nudelsalat, Chardonnay und Bananenlikör bahnte sich seinen Weg in die Unendlichkeit des roten Teppichs des wunderbaren Altbaus. Ok, irgendwie daran und vorbei und Sorge tragen, dass ich meinen Teil nicht dazu beitrage. War dann doch schwieriger als erwartet, denn das zog sich über drei Etagen. Erleichtert und ohne Kotzreiz war ich dann endlich unten – so, fertig geraucht, dann kann ich wieder hoch ….

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kein Hund, keine Punkte

Endlich wieder Fußball! Letztes Heimspiel dieses Jahr, das kann ja nur gut werden. Ich quälte mich also gegen halb 10 aus den Federn, verfluchte diese Welt und ihre Anstoßzeiten und machte mich, nach Frühstück und Ankleidezeremonie (Freund der Zwiebel), auf den Weg. Dann sammelte ich den Kassenwart ein und es ging runter von der Insel, Richtung St. Pauli. Er hatte übrigens grade mal zwei Stunden geschlafen und sah noch schlimmer aus als ich. An der Reeperbahn angekommen musste ich dann Ausschau halten. Wonach? Na, nach dem Hund! Wisst ihr, ich gehöre zu denen, von denen Sieg oder Niederlage abhängen. Es ist entscheidend, dass ich morgens aus der Kaffetasse trinke die auch beim letzten Mal vor dem Sieg am Start war. Ich wechsle an jedem Spieltag den Dauerkartenabknipser und trage nie ein Trikot im Stadion. Alles erprobte Methoden, wenn nur eines schief geht ist der Spieltag schon gelaufen (Ich verweise hier mal auf die wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas) . Nun also dieser Hund, den hatte ich nämlich zum Spiel gegen Duisburg gesehen und beim Spiel gegen Kaiserslautern stand er in der Postbank neben dem EC Automaten und begrüßte mich. Das ist so eine kleine weiße englische Bulldogge mit einem rosa Pullover(ja ich meine das ernst). Wie wir alle wissen ging das Spiel verloren, ihr könnt euch also ausrechnen ob ich das dicke Vieh gefunden habe, sorry Leute. Weiterlesen

Ostblog FCSP – FCK

Moin Leudde, hier meldet sich mal ein neuer Sprecher aus dem Funkhaus.

So Samstag – endlich und geil, endlich mal wieder Samstag am Millerntor. Also 9 Uhr aufstehen, verkatert hoch und ab Richtung Kiez. Um 10 ersma Treffen am Fanladen, Tickets und dem Präse noch n Geschenk holen. Und dann ab zum Treffpunkt wie immer 2 Stunden vor Anpfiff.

Auch kurz vor Anpfiff noch reges Treiben auf der Baustelle

Auch kurz vor Anpfiff noch reges Treiben auf der Baustelle

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Statt Twist eher Blues. Zuhause gegen den MSV.

Mein Spieltag beginnt, wie sollte es anders sein, viel zu früh. Nach Berlin habe ich mich an der Burgstraße raus gelassen und hab auswärts gepennt, dabei jedoch Bommel und Schal vergessen. Die mussten ja mit, sonst ist man ja nicht komplett. Also einmal quer durch die Stadt eiern. Das Beeblebloxsche Orakelfrühstück, welches ich mir fest vorgenommen hatte, fiel aus. Was kommt auch schon essbares aus Duisburg?

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„Tschüß Chef, ich geh zum Fußball“ „is Montag“ „Jaaahaaa…“

Das Thema fanunfreundliche Anstosszeiten ist in der Vergangenheit ja bereits deutlich angegangen worden. Dennoch muss auch ich mal meinen Senf dazugeben. Daher: Montag is nich nur Kotze sondern auch Kotzescheisse. Wenn man direkt am Stadion wohnt und einen kulanten Arbeitgeber wie ich hat könnte man weniger meckern, mach ich aber nicht. Montags ist einfach fanunfreundlich. Wenn ich nächste Woche nach Berlin fahre muss ich mir wieder nen halben Tag Urlaub nehmen. Aber schön, dass DSF dann mehr Zuschauer hat. DSF sollte man höchsten Donnerstag anmachen, da kommt „Sie nannten ihn Mücke“. Weiterlesen

OSTBLOCK im Exil, Heimspiel gegen Dynamo.

Mein Heimspielerlebnis beginnt 150km südlich von Hamburg in der Zone. Geburtstagsfeier am Samstag und damit verbunden eine frühe Rückreise damit wir noch Fußball gucken konnten. Der erste Schock morgens um acht. Das Auto macht folgende Geräusche: „Deng Deng Klack“ *Stille* Sofort durchfährt es mich. „Licht angelasssen? Radio nicht ausgemacht? Batterie leer? Wie sollen wir jetzt pünktlich ankommen ohgoddohgoddohgodd“ Vaddern, komm mal raus, gib mal bitte Starthilfe. Vaddern: „klar“ Vadderns Auto „Deng Deng Klack“ *stille*Vaddern „Stimmt, da hab ich ja nächste Woche nen Termin bei der Werkstatt wegen“ Ich vertrockne innerlich, wäre es nicht so kalt gewesen wäre ich in tränen ausgebrochen. Meine Tränenkanäle waren nur, wie das Auto auch, eingefroren. Ging dann zum Glück alles noch gut und wir waren rechtzeitg auf dem Highway ins Glück.

AFM Container vorm Spiel „Mist der Jägermeister is alle, gib Vaddi mal Schnaps“

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